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Abrechnungstipps – Teil 2

 

 

Unsere 5 Expertentipps für Sie - Teil 2:
 

1. Frage:

Muss der Zahnarzt eine 30-Tage-Frist bei der GOZ-Nr. 1040 zur nächsten GOZ-Nr. 4050/4055 einhalten?

 

Antwort:

Nein, eine 30-Tage-Frist ist nur von der GOZ-Nr. 4050/4055 zur nächsten 4050/4055 einzuhalten.

 

2. Frage:

Einmal verwendbare Nickel-Titan-Instrumente sind nach den allgemeinen Bestimmungen zu Abschnitt C berechnungsfähig. Können die Kosten der Instrumente einem GKV-Patienten in Rechnung gestellt werden?

 

Antwort:

Erhält der GKV-Patient eine „Kassen“-Wurzelkanalbehandlung, ist eine zusätzliche Berechnung der Nickel-Titan-Instrumente nicht zulässig. Hier greift das Zuzahlungsverbot für gesetzlich versicherte Patienten. Erhält der GKV-Patient allerdings eine Wurzelkanalbehandlung auf GOZ-Basis (z. B., weil der Zahn aufgrund der Richtlinien nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen nach Bema berechnet werden darf oder der Patient sich vor der Behandlung mit Hilfe der §§ 4 Abs. 5 BMV-Z und 7 Abs. 7 EKVZ bereiterklärt hat, sich privat behandeln zu lassen), können die entsprechenden Instrumente auch berechnet werden. Eine anteilige Berechnung einer Verschleißgebühr für wieder aufbereitbare Instrumente ist nicht möglich.

 

3. Frage:

Wird bei der Erneuerung einer Suprakonstruktion (Krone oder Brücke) die GOZ-Nr. 9050 oder GOZ-Nr. 9060 berechnet?

 

Antwort:

Bei der Erneuerung einer Suprakonstruktion handelt es sich im prothetischen Bereich um einen neuen Behandlungsfall und demnach um eine Neuversorgung.
Dies löst die Gebührennummer 2200 (Krone auf Implantat) oder 5000 (Brückenanker auf Implantat) zzgl. der GOZ-Nr. 9050 (bis zu max. 3 x je Implantat) aus.

 

4. Frage:

Wie kann die Umarbeitung einer definitiven Krone/Brücke zum Provisorium berechnet werden?

 

Antwort:

Diese Leistung ist nicht in der GOZ oder GOÄ beschrieben. Nach Auffassung der der Bundeszahnärztekammer kann für die Umarbeitung einer definitiven Krone/Brücke eine Analoggebühr gem. § 6 Abs. 1 GOZ berechnet werden.

 

5. Frage:

Wie kann das alleinige Wiederfestschrauben einer Suprakonstruktion berechnet werden?

 

Antwort:

Die GOZ-Nr. 9060 [Auswechseln von Aufbauelementen (Sekundärteilen) im Reparaturfall] fällt nicht an, da hier nichts ausgewechselt wird.

Das reine Wiederfestschrauben von Suprakonstruktionen ist nicht beschrieben und wird demnach nach Auffassung der BZÄK analog gem. § 6 Abs. 1 GOZ berechnet.

 

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