Unser Labor verfügt seit 2016 über einen 3D-Drucker. Dieser baut Objekte horizontal Schicht für Schicht auf.
Die Software unterteilt die zu erstellende zahntechnische Arbeit in einzelne, sehr dünne Schichten. Der Drucker arbeitet mit dem sog. „Digital Light Processing Verfahren“ (DLP) und lichtempfindlichem Kunststoff. Spiegel im Drucker lenken das LED-Licht auf die Bereiche, die ausgehärtet werden sollen. Über diese Projektion verbinden sich die Polymere - Schicht für Schicht - bis das Druckobjekt vollständig aufgebaut ist.

Nach dem Druck wird die Arbeit in einem Fluid gesäubert und nachbelichtet. Mit diesem Verfahren polymerisiert der Kunststoff vollständig aus und ist dann biokompatibel. Wir nutzen das Spektrum des 3D-Druckers zur Herstellung von Modellen, Schienen, Bohrschablonen, individuellen Abformlöffeln,
sowie Kronen und Brücken.

Biokompatibel!

Die komplette Zahnbewegung in mehreren Steps.
Außerdem spielt der 3D-Drucker bei der digitalen Kieferothopädie eine entscheidende Rolle. Dabei wird die Situation über einen optischen Scanner digitalisiert und in eine KFO-Software importiert. Nachdem die Zähne nach kieferorthopädischen Gesichtspunkten dort bewegt werden, erzeugt die Software mehrere STL-Datensätze (Steps). Die komplette Zahnbewegung teilt sich somit auf mehrere Steps auf. Anschließend setzt der 3D-Drucker die Datensätze in hochstabile und präzise Kunststoffmodelle um. Auf diesen werden dann die einzelnen Schienen hergestellt, die der Patient täglich trägt.​

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Wir informieren Sie gerne ausführlich.

Ihr Team von Stroh & Scheuerpflug

  3D-Drucker